Mystische Orte in Indien
3 Legenden · 3 Städte
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Fort Bhangarh
Die Ruinen einer indischen Stadt aus dem 17. Jahrhundert, vom Archaeological Survey of India offiziell zum meistheimgesuchten Ort des Landes erklärt — nach Sonnenuntergang ist der Zutritt verboten.
Dumas Beach
Ein Schwarzsandstrand an der Küste Gujarats, lange als hinduistischer Verbrennungsplatz genutzt. Örtliche Erzählungen führen das Schwarz des Sandes auf Asche zurück und berichten von Stimmen und Lachen, die man nachts am Strand hört; Verschwundene werden jenen zugeschrieben, die nach Einbruch der Dunkelheit am Wasserrand spazieren gingen. Die Behörden sperren den Strand nachts, was dem Ruf nur nützt.
Kuldhara
Ein Dorf in der Wüste Thar bei Jaisalmer, das seine Bewohner um 1825 in einer einzigen Nacht verließen und nie wieder betraten. Der Erzählung nach forderte der Minister des Fürstenstaates die Tochter des Dorfvorstehers, und statt sie herzugeben zog die gesamte Gemeinschaft von vierundachtzig Dörfern im Dunkeln fort — so leise, dass keiner der Nachbarn sie gehen sah. Beim Aufbruch verfluchten die Brahmanen den Ort: Wer sich hier niederlasse, überlebe die Nacht nicht. Seither stehen die Häuser fast zwei Jahrhunderte leer, mitten in ansonsten bewohntem Land. Die Steinmauern, Treppen und Türstürze sind unversehrt — keine Ruine, sondern etwas Zurückgelassenes, als wären die Besitzer kurz hinausgegangen und nicht wiedergekommen.