Ubatuba
1 Legende
Ubatuba und die Magnesiumfragmente
Im September 1957 erhielt eine brasilianische Zeitung einen Brief von einem Fischer, der behauptete, ein scheibenförmiges Objekt sei vor seinen Augen in der Luft über dem Strand dieser Stadt explodiert, und der einige leichte Metallfragmente beifügte. Die Proben gelangten in ein brasilianisches Agrarlabor, das nahezu reines Magnesium feststellte. An dieser Stelle beginnt die Kontroverse: Einige Analysen zeigten einen Reinheitsgrad, der über dem lag, was die Industrie damals erreichen konnte, andere fanden ihn gewöhnlich. Die Fragmente wurden von Hand zu Hand und von Labor zu Labor weitergereicht, einige gingen verloren, und einige wurden in den 1980er-Jahren in den Vereinigten Staaten untersucht. Sechzig Jahre später ist das Ergebnis unklar, und die Fragmente von Ubatuba bleiben das bekannteste Beispiel dafür, wie sich physische Beweise in diesem Themenfeld entlang einer Verwahrungskette auflösen.