Ubatuba und die Magnesiumfragmente
Im September 1957 erhielt eine brasilianische Zeitung einen Brief von einem Fischer, der behauptete, ein scheibenförmiges Objekt sei vor seinen Augen in der Luft über dem Strand dieser Stadt explodiert, und der einige leichte Metallfragmente beifügte. Die Proben gelangten in ein brasilianisches Agrarlabor, das nahezu reines Magnesium feststellte. An dieser Stelle beginnt die Kontroverse: Einige Analysen zeigten einen Reinheitsgrad, der über dem lag, was die Industrie damals erreichen konnte, andere fanden ihn gewöhnlich. Die Fragmente wurden von Hand zu Hand und von Labor zu Labor weitergereicht, einige gingen verloren, und einige wurden in den 1980er-Jahren in den Vereinigten Staaten untersucht. Sechzig Jahre später ist das Ergebnis unklar, und die Fragmente von Ubatuba bleiben das bekannteste Beispiel dafür, wie sich physische Beweise in diesem Themenfeld entlang einer Verwahrungskette auflösen.
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Tremonton und der Newhouse-Film
Am 2. Juli 1952 fuhr der leitende Unteroffizier der US-Marine Delbert Newhouse mit seiner Familie durch Utah, hielt an und filmte ein Dutzend helle Objekte, die sich unregelmäßig hoch am Himmel bewegten. Newhouse war Marinefotograf mit Tausenden von Stunden hinter einer Kamera, was den Film so bedeutsam machte. Das Marinelabor in Anacostia maß die Helligkeit Bild für Bild und kam zu dem Schluss, dass die Objekte weder Flugzeuge noch Vögel waren. Das Robertson Panel untersuchte das Material 1953 erneut und befand: Möwen. Newhouse blieb bis zum Schluß dabei, dass er die Objekte näher gesehen hatte, bevor er die Kamera herausholte, und dass es sich um Scheiben handelte. Der Film liegt in den Archiven als ein Fall, bei dem die Experten sich nicht über die Daten uneinig waren, sondern darüber, wie man sie interpretieren soll.
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