Mystische Orte in Italien
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Villa Santina und Rapuzzis Zeichnung
Am 14. August 1947, sechs Wochen nach Kenneth Arnolds Flug, spazierte ein Künstler namens Rapuzzi Johannis in den Bergen nahe diesem Dorf in Friaul, als er nach eigenen Angaben auf zwei kleine Wesen in engen Anzügen und hinter ihnen auf ein linsenförmiges Fluggerät traf. Er gab an, sie hätten ihm seinen Bleistift und seine Zeichnung abgenommen. Zu Hause zeichnete er, was er gesehen hatte. Die Zeichnung und eine vollständige Beschreibung übergab er erst in den 1960er Jahren italienischen Forschern. Es handelt sich um einen der frühesten europäischen Kontaktreporte und den ersten seiner Art in Italien; sein Wert ist vor allem chronologischer Natur – er tauchte auf, bevor sich das Genre, das er später angeblich imitierte, überhaupt herausgebildet hatte.
Craco
Eine mittelalterliche Stadt auf einem Felsgrat in der Basilikata, in den 1960er- und 70er-Jahren nach Erdrutschen und einem Erdbeben aufgegeben. Die leeren Steinhäuser und der Glockenturm auf dem kahlen Hügel dienten wiederholt als Filmkulisse.
Insel Poveglia
Eine Insel in der Lagune von Venedig, jahrhundertelang Pestquarantänestation und später psychiatrische Klinik. Heute ist sie verlassen und für Besucher gesperrt.