Manises und die außerplanmäßige Landung
Am Abend des 11. November 1979 befand sich eine Supercaravelle der Fluggesellschaft TAE auf dem Flug von Mallorca nach Teneriffa über dem Mittelmeer, als die Besatzung rote Lichter sah, die sich ihnen näherten. Kapitän Javier Lerdo de Tejada hielt den Anflug für gefährlich, änderte zweimal den Kurs und landete die Maschine schließlich auf dem Flughafen Manises bei Valencia – mit 109 Passagieren an Bord. Die spanische Luftwaffe schickte eine Mirage in die Luft; der Pilot berichtete, er habe die Lichter gesehen und sein Radar könne das Ziel nicht erfassen. Das Bodenradar in Valencia verzeichnete jedoch einen Echofleck. Spanien deklassifizierte die Akte in den 1990er Jahren. Die offizielle Erklärung lautet: die Fackel einer Erdölraffinerie in Verbindung mit einer optischen Täuschung; die Besatzung akzeptierte dies nicht.
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Trindade und die Fotografie vom Deck
Am 16. Januar 1958 lag das Schiff Almirante Saldanha vor dieser brasilianischen Insel im Südatlantik, während sich eine Expedition des Internationalen Geophysikalischen Jahres an Bord befand. Ein Fotograf, Almiro Baraúna, fotografierte vom Deck aus ein Objekt, das wie eine Scheibe mit einem Ring geformt war – vier von sechs Aufnahmen erfassten es. Der Film wurde dort vor Ort an Bord entwickelt, während Offiziere anwesend waren; die brasilianische Marine analysierte die Bilder, akzeptierte sie als echt, und der Präsident des Landes bestätigte sie öffentlich. Später stellte sich heraus, dass Baraúna einmal als Scherz gestellte Fotografien für ein Magazin angefertigt hatte, und das wurde das Hauptargument der Skeptiker. In sechzig Jahren wurde nie nachgewiesen, dass die Aufnahmen selbst gefälscht waren.
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