Tremonton und der Newhouse-Film
Am 2. Juli 1952 fuhr der leitende Unteroffizier der US-Marine Delbert Newhouse mit seiner Familie durch Utah, hielt an und filmte ein Dutzend helle Objekte, die sich unregelmäßig hoch am Himmel bewegten. Newhouse war Marinefotograf mit Tausenden von Stunden hinter einer Kamera, was den Film so bedeutsam machte. Das Marinelabor in Anacostia maß die Helligkeit Bild für Bild und kam zu dem Schluss, dass die Objekte weder Flugzeuge noch Vögel waren. Das Robertson Panel untersuchte das Material 1953 erneut und befand: Möwen. Newhouse blieb bis zum Schluß dabei, dass er die Objekte näher gesehen hatte, bevor er die Kamera herausholte, und dass es sich um Scheiben handelte. Der Film liegt in den Archiven als ein Fall, bei dem die Experten sich nicht über die Daten uneinig waren, sondern darüber, wie man sie interpretieren soll.
Automatisch aus dem Englischen übersetzt. Fehler entdeckt? Schlag eine Korrektur vor.
Kapustin Jar
Ein Raketentestgelände im Gebiet Astrachan, seit 1946 so gründlich abgeriegelt, dass sich darum derselbe Bestand an Geschichten bildete wie in den USA um die Area 51: abgeschossene Flugkörper, unterirdische Hangars, Erprobungen unbekannter Technik. Ein Teil der Gerüchte hat eine offenkundige Quelle — hier wurde tatsächlich Raketentechnik erprobt und 1957 ein Kernsprengsatz gezündet, und jahrelang blieb jeder Lichtschein über der Steppe ohne amtliche Erklärung. Das Gelände ist weiter in Betrieb.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
