Mystische Orte in Spanien
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Manises und die außerplanmäßige Landung
Am Abend des 11. November 1979 befand sich eine Supercaravelle der Fluggesellschaft TAE auf dem Flug von Mallorca nach Teneriffa über dem Mittelmeer, als die Besatzung rote Lichter sah, die sich ihnen näherten. Kapitän Javier Lerdo de Tejada hielt den Anflug für gefährlich, änderte zweimal den Kurs und landete die Maschine schließlich auf dem Flughafen Manises bei Valencia – mit 109 Passagieren an Bord. Die spanische Luftwaffe schickte eine Mirage in die Luft; der Pilot berichtete, er habe die Lichter gesehen und sein Radar könne das Ziel nicht erfassen. Das Bodenradar in Valencia verzeichnete jedoch einen Echofleck. Spanien deklassifizierte die Akte in den 1990er Jahren. Die offizielle Erklärung lautet: die Fackel einer Erdölraffinerie in Verbindung mit einer optischen Täuschung; die Besatzung akzeptierte dies nicht.
Die Gesichter von Bélmez
Im August 1971 erschien im andalusischen Dorf Bélmez de la Moraleda im Betonboden der Küche des Hauses der Familie Pereira ein menschliches Gesicht. Der Boden wurde aufgestemmt und neu gegossen — das Gesicht kam wieder, und dann kamen weitere. Das Haus wurde zum Wallfahrtsort, ganz Spanien schrieb darüber. Chemische Analysen der 1990er-Jahre fanden Pigmentspuren im Beton, und Untersucher bemerkten, dass neue Gesichter nur auftauchten, wenn jemand im Haus war. Das Haus steht noch, die Gesichter sind noch da, und der Streit ist nicht beigelegt.
Belchite
Eine spanische Kleinstadt, 1937 in schweren Gefechten des Bürgerkriegs zerstört. Daneben entstand ein neues Belchite, die alten Ruinen ließ man absichtlich, wie sie waren — ausgebrannte Kirchen und von Einschlägen zerfressene Mauern.