Desert Center und Adamskis Treffen
Am 20. November 1952 fuhr der polnisch-amerikanische Autor George Adamski mit sechs Begleitern in die Wüste nahe diesem Weiler und traf seinen eigenen Angaben zufolge einen Mann von der Venus namens Orthon – blond, in einem Einteiler, der sich durch Gesten und Telepathie verständigte. Seine Begleiter, so sagte er, beobachteten das Geschehen aus der Ferne und unterzeichneten eine Erklärung. Das Buch „Flying Saucers Have Landed“ erschien 1953 und wurde zu einem internationalen Bestseller; das gesamte Contactee-Genre nimmt damit seinen Anfang. Adamskis Fotografien des venusianischen Raumschiffs wurden später mit Haushaltsgeräten jener Epoche abgeglichen – insbesondere mit dem Schirm einer Kükenaufzuchtlampe. Er blieb bis zuletzt bei seiner Darstellung.
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Valensole und das Lavendelfeld
Am Morgen des 1. Juli 1965 betrat ein Landwirt namens Maurice Masse sein Lavendelfeld auf dem Plateau von Valensole und erblickte ein eiförmiges Flugobjekt auf sechs Beinen, neben dem zwei kleine Wesen standen und die Pflanzen untersuchten. Seinem Bericht zufolge richtete eines von ihnen ein Rohr auf ihn, woraufhin er sich nicht mehr bewegen konnte, bis das Objekt verschwunden war. Die Gendarmen protokollierten eine Vertiefung im Boden und die Abdrücke der Beine. Der Lavendel an der Landestelle wuchs in den folgenden Jahren nur schlecht, was auch den Nachbarn auffiel. Masse war ein angesehener Mann, ein Mitglied der Résistance, und die Aufmerksamkeit war ihm sichtlich unangenehm: Er wies Journalisten jahrzehntelang ab. Der Fall gehört nach wie vor zu den am häufigsten zitierten in der französischen Literatur.
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