Kinross und das Flugzeug, das im See verschwand
Am 23. November 1953 wurde von diesem Stützpunkt in Michigan aus ein F-89-Abfangjäger nach einem unidentifizierten Radarecho über dem Oberen See in die Luft geschickt. Das Radar verfolgte beide, sie kamen einander näher – und verschmolzen zu einem einzigen. Dann verschwand dieses einzelne Echo, und das Flugzeug kehrte mit den Lieutenants Felix Moncla und Robert Wilson an Bord nicht mehr zurück. Die Suche fand weder Wrackteile noch Leichen. Die Luftwaffe erklärte später, das Ziel sei ein kanadischer Transporter gewesen; Kanada erwiderte, es habe keine Flugzeuge in dem Gebiet gehabt. Im Jahr 2006 gab eine private Expedition bekannt, sie habe eine intakte F-89 auf dem Grund gefunden; die Fotos erwiesen sich als Fälschung, was die Organisatoren einräumten. Die Absturzstelle wurde bis heute nicht gefunden.
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Minot und die Nacht auf dem Raketenfeld
In der Nacht des 24. Oktober 1968 meldeten mehrere Sicherheitspatrouillen auf dem Raketenfeld dieses Stützpunkts in North Dakota ein glühendes Objekt, das über den Silos schwebte. Bodenradar verzeichnete ein Echo, und die Besatzung eines im Landeanflug befindlichen B-52-Bombers sah es sowohl auf dem eigenen Radar als auch mit bloßem Auge. Der Vorfall gelangte mit einem ungewöhnlich vollständigen Satz von Dokumenten in die Akten des Project Blue Book: Aussagen von sechzehn Männern, Radaraufzeichnungen und Dienstberichten. Die offizielle Erklärung lautet Plasma und der Stern Sirius. Sie erklärt jedoch nicht die Übereinstimmung zwischen Boden- und Bordradar, und der Fall bleibt eine der am häufigsten zitierten Militärakten im Archiv.
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