Urban Legends
Buidhe · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Mount Adams und die Watchers' Ranch

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Ein Vulkan im Süden von Washington, an dessen Fuß die ECETI-Ranch seit den 1980er Jahren betrieben wird – ein Ort, den die Leute gezielt aufsuchen, um den Himmel zu beobachten. Im Sommer campieren hier Dutzende mit Ferngläsern und Kameras, und jede Nacht gehen Berichte über Lichter ein. Es ist ein seltenes Beispiel auf dieser Liste für einen Ort, der nicht für einen einzelnen Vorfall bekannt ist, sondern für eine kontinuierliche Praxis des Beobachtens. Die Erklärung ist einfach und nimmt nichts von ihrer Faszination: Der Berg liegt weitab jeder Stadt, der Himmel ist dunkel, und Satelliten in niedriger Erdbahn sind nach Sonnenuntergang zuhunderten mit bloßem Auge sichtbar. Das kommt den Leuten entgegen, die hierherkommen: Es gibt tatsächlich eine Menge zu sehen.

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Snowflake und Travis Waltons fünf Tage

Am 5. November 1975 fuhr eine Holzfällerarbeitergruppe von einem Schlag im US-Bundesstaat Arizona herab, als nach übereinstimmender Aussage aller Männer eine leuchtende Scheibe über der Straße erschien. Der zweiundzwanzigjährige Travis Walton stieg aus und ging auf sie zu; ein Lichtblitz schleuderte ihn zurück und die anderen flohen. Er wurde über fünf Tage hinweg am Boden und aus der Luft gesucht. Sechs Zeugen unterzogen sich Lügendetektortests – fünf bestanden eindeutig, einer war uneindeutig. Nach fünf Tagen rief Walton von einer Telefonzelle in einer nahegelegenen Stadt aus an, erschöpft, und beschrieb, wie er auf einem Tisch inmitten von Gestalten mit riesigen Augen erwacht war. Skeptiker merken an, dass die Arbeitsgruppe mit ihrem Vertrag im Rückstand war und der Vertragsstrafe entging. Walton und seine Arbeitskameraden sind seit einem halben Jahrhundert bei dieser Darstellung geblieben.

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