Warminster and the Thing
Zu Weihnachten 1964 begannen die Menschen in dieser Stadt in Wiltshire, sich über ein seltsames Geräusch zu beklagen – ein tiefes Summen und Knistern, das Dächer zum Erschüttern brachte. Die Lokalzeitung nannte es das Ding, und das war der Anfang. Bis 1965 stiegen jede Nacht Hunderte mit Thermoskannen und Ferngläsern auf den Cley Hill oberhalb der Stadt; an den besten Wochenenden kamen fünftausend. Warminster wurde Großbritanniens erster Ort des UFO-Tourismus, Jahrzehnte vor Kornkreisen. Das Geräusch stammte höchstwahrscheinlich vom Truppenübungsplatz Salisbury Plain, der ein paar Kilometer entfernt beginnt. Die Lichter über dem Hügel wurden allem zugeschrieben, von Leuchtkugeln bis hin zu Planeten, und nie vollständig erklärt.
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Rainier und Kenneth Arnolds neun Objekte
Am 24. Juni 1947 flog Kenneth Arnold, ein Geschäftsmann und Pilot, entlang der Kaskadenkette, als er neun Objekte sah, die sich nahe dem Hang des Mount Rainier aneinanderreihten und mit enormer Geschwindigkeit bewegten. Nach der Landung beschrieb er ihre Bewegung einem Reporter: wie eine über das Wasser geworfene Untertasse. Die Zeitung kürzte dies zu „Untertassen“ ab, und der Begriff existiert seither. Arnold selbst beharrte darauf, dass die Objekte nicht rund, sondern sichelförmig gewesen seien und dass die Presse die Bewegung statt der Form beschrieben habe. Niemand hörte die Richtigstellung. Die Sichtung gilt im Allgemeinen als der Beginn des gesamten modernen Themas: Vor ihr waren Berichte über seltsame Dinge am Himmel gelegentlich; danach strömten sie herbei.
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