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United States Air Force · Public domain · Wikimedia Commons

Wright-Patterson und Hangar 18

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Der Luftwaffenstützpunkt außerhalb von Dayton, auf dem von 1947 bis 1969 das Project Blue Book betrieben wurde – das offizielle amerikanische Programm zur Bearbeitung von Berichten über unidentifizierte Objekte. In zweiundzwanzig Jahren bearbeitete es 12.618 Fälle, von denen 701 ungeklärt blieben. Das ist die sachliche Hälfte. Die legendäre Hälfte ist Hangar 18, wo dem hartnäckigen Gerücht zufolge die Wrackteile von Roswell und die Leichen aufbewahrt werden. Kein Gebäude mit dieser Nummer existiert auf dem Stützpunkt, und das Gerücht geht auf die späten 1940er Jahre zurück, als tatsächlich alles Ungewöhnliche – einschließlich erbeuteter deutscher Ausrüstung – hierher gebracht wurde, um untersucht zu werden. Die Akten des Blue Book wurden vollständig freigegeben und befinden sich im US-Nationalarchiv.

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Rainier und Kenneth Arnolds neun Objekte

Am 24. Juni 1947 flog Kenneth Arnold, ein Geschäftsmann und Pilot, entlang der Kaskadenkette, als er neun Objekte sah, die sich nahe dem Hang des Mount Rainier aneinanderreihten und mit enormer Geschwindigkeit bewegten. Nach der Landung beschrieb er ihre Bewegung einem Reporter: wie eine über das Wasser geworfene Untertasse. Die Zeitung kürzte dies zu „Untertassen“ ab, und der Begriff existiert seither. Arnold selbst beharrte darauf, dass die Objekte nicht rund, sondern sichelförmig gewesen seien und dass die Presse die Bewegung statt der Form beschrieben habe. Niemand hörte die Richtigstellung. Die Sichtung gilt im Allgemeinen als der Beginn des gesamten modernen Themas: Vor ihr waren Berichte über seltsame Dinge am Himmel gelegentlich; danach strömten sie herbei.

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